Selbst-Verständnis

Es mag sein, dass ein paar Yogis von Licht und Liebe leben. Wir Normalsterblichen benötigen allerdings kontinuierlich Essen. Wenn wir in diesem Lebensbereich Schwierigkeiten haben, dann sind wir tagtäglich damit konfrontiert – „trocken“ oder „clean“ das gibt es bei uns nicht.

Oftmals sind wir gefangen in einem Teufelskreislauf bestehend aus selbstverletzender Nahrungseinschränkung, gefolgt von kompensierendem Heißhunger sowie der permanenten Gedankeneinengung auf Kalorien, Thigh Gap & Co. Meine innerer Auftrag ist es, Dir begreiflich zu machen, dass all das ein Ende haben kann. Da hin zu kommen ist ein Prozess, für den einige Themen gleichsam charakteristisch wie hilfreich sind – sie lassen sich in den Lebensgeschichten ehemalig Betroffener identifizieren.

Mit Hilfe dieses Wissens kann ich (wie beim Topfklopfen) „kalt, warm, wärmer“ oder „heiß“ sagen, wenn es darum geht, im konkreten Fall – mit Dir – die individuell passenden Veränderungsstrategien zu entwickeln. „Was genau hilft bei mir?“ – das hast Du Dich bereits abertausend mal gefragt, hab ich recht? „Was sagt mir denn“ – und an dieser Stelle fluchst Du dann gern – „mein Essverhalten?“ 

Bei meinen Klientinnen löst sich dieser Knopf häufig dann, wenn sie anfangen, aus der Tiefe ihres Herzens Verständnis für sich zu entwickeln – ein Selbst-Verständnis. Wenn der Bann erst einmal gebrochen ist, fällt es ihnen wie Schuppen von den Augen: Es ist alle notwendige Information vorhanden. Mein Essverhalten weist mir den Weg.

Klar hast Du Sorge, dass Dir die Energie dafür fehlt, weil Du Dir schon so oft vergeblich vorgenommen hast, ab morgen normal zu essen. Aber vergegenwärtige Dir doch einmal, wie viel Kraft Du hast – Dein Essverhalten durchzuhalten ist nichts für Schwächlinge. Mit dieser Power, die Du dafür aufbringst, kannst Du auch was anderes machen – hier und jetzt!